Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wie gerne hätten wir uns an dieser Stelle mit klassischen Osterwünschen an Sie gewandt!

Doch nun, da eines der höchsten Feste der Christenheit vor der Tür steht, sind die Gedanken der Menschen erfüllt mit Sorgen.
Die Corona-Krise bestimmt in diesen Tagen unser Leben.

Viele Läden haben geschlossen, in Supermärkten wird das Toilettenpapier knapp, der Gang ins Restaurant oder das Treffen mit Freunden muss ausfallen.

Was uns besonders bewegt ist aber in erster Linie das Schicksal jener Menschen, die uns nahestehen und das sind Sie!

Wer selbst vom Coronavirus betroffen ist, wer einen Bruder, eine Mutter oder ein Kind hat, das mit dem Virus infiziert ist, der weiß, wie schnell Gefahren, die weit weg erscheinen, ins unmittelbare Lebensumfeld eindringen können.

Dann geht es nicht mehr nur um Schreckensmeldungen aus Italien oder Spanien, dann ist die Krise auf einmal hautnah spürbar.

In Deutschland, in Baden-Württemberg und auch in Knittlingen mit seinen Stadtteilen Freudenstein, Hohenklingen und Kleinvillars ist die Corona-Krise längst Realität.

Wir alle müssen mit den Auswirkungen zurechtkommen, wir alle müssen Einschränkungen hinnehmen und die Richtlinien, die seitens der Politik vorgegeben werden, befolgen. Besonders schmerzlich in diesen Tagen: Auch das Zusammensein mit der Familie muss hintenanstehen und auf das Allernötigste begrenzt werden.

Nur so ist es zu schaffen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und sicherzustellen, dass jene Mitbürger, die an Corona erkranken und womöglich mit einem schweren Verlauf der Krankheit kämpfen müssen, bestmöglich versorgt werden können.

Viele Menschen im Land haben erkannt, dass die getroffenen Maßnahmen richtig sind. Ein Blick auf aktuelle Umfragewerte zeigt, dass die Bürger in diesen Zeiten, die womöglich so herausfordernd sind wie nichts seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Wiederaufbau des Landes, auf eine umsichtige, vorausschauende und nachhaltige Politik setzen. Für diese Politik steht in erster Linie die Union aus CDU und CSU.

Was das konkret bedeutet, ist auch vor Ort erfahrbar: in Knittlingen, in Kleinvillars, in Hohenklingen und in Freudenstein. Die CDU macht sich stark dafür, dass jenen, die nun um ihre Existenz bangen müssen, schnell, unbürokratisch und zielstrebig geholfen wird. Im Fokus steht dabei natürlich, die Unternehmen zu stärken (ganz egal ob es sich um einen Global Player oder um den Handwerksbetrieb von nebenan handelt). Im Fokus stehen aber vor allem auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesen Tagen von Kurzarbeit betroffen sind und die womöglich sogar um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.

Es wurde ein Sofortmaßnahmenpaket realisiert, das einen besseren und vor allem schnelleren Zugang zum Kurzarbeitergeld ermöglicht. Die CDU hat sich zudem dafür eingesetzt, Sozialversicherungsbeiträge stunden zu können sowie den Zugang zu Liquiditätsdarlehen zu erleichtern. Das Ziel ist klar: Es soll und muss alles dafür getan werden, um Arbeitsplätze zu sichern.

Sie sehen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Es liegt uns am Herzen, in dieser schwierigen Phase dafür zu sorgen, dass jene Menschen bestmöglich versorgt werden, die medizinische Hilfe benötigen.

Aber wir vom CDU-Ortsverband möchten auch für jene da sein, die an den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise leiden – und das sind wir so gut wie alle.

Es ist uns wichtig, Instrumente bereitzustellen, um gewährleisten zu können, dass die Bürger auch nach der hoffentlich bald überstandenen Krise auf jene Infrastruktur zurückgreifen können, die sie gewohnt sind: Auf den Gang zum Bäcker, zum Metzger, in den Supermarkt. Wir möchten, dass die Handwerker und Firmen vor Ort fortbestehen können und dass es gelingt, an einem Strang zu ziehen, um womöglich sogar gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen.

Unser Dank richtet sich in diesen Tagen an all jene, die den Laden buchstäblich am Laufen halten: An Ärzte und Pflegekräfte, an alle Betriebe, die die Menschen mit Lebensmitteln und anderen Bedarfsgütern des täglichen Lebens versorgen, an die Mitarbeiter der Verwaltung und des Bauhofs und an alle, die nicht nur an sich, sondern auch an ihren Nachbarn denken, der womöglich Hilfe benötigt.

Es heißt, in Krisenzeiten tritt sowohl das Beste als auch das Schlechteste aus den Menschen zutage.

Hoffen wir, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass das Beste die Oberhand gewinnt und wir uns in einem Jahr mit einer fröhlicheren Osterbotschaft an Sie wenden können.

Bleiben Sie gesund und genießen Sie die Osterfeiertage im Rahmen der momentanen Möglichkeiten.

Im Namen des CDU-Ortsverbands Knittlingen und der CDU Stadtratsfraktion

Ihr
Bernd Vogt

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