CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum zu Besuch in Knittlingen

CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum zu Besuch in Knittlingen: „Deutschland muss in der Mitte bleiben“ – Warnung vor Linksbündnis
Freitag, 3. September 2021: Kurz nach 16.30 Uhr traf CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum in Knittlingen bei „Reinhardts Alter Feuerwache“ ein – bereits erwartet von gut 20 Menschen, die mit ihm eine Stadtwanderung in Knittlingen unternahmen. Zuvor hatte der Politiker in Freudenstein-Hohenklingen zahlreiche Haustürbesuche absolviert und dafür geworben, am 26. September an der Bundestagswahl teilzunehmen oder vorher per Brief zu wählen.
Für Krichbaum selbst steht bei dieser Wahl viel auf dem Spiel: Er will zum fünften Mal in Folge das von ihm seit 2002 ohne Unterbrechung errungene Direktmandat verteidigen und erneut für den Enzkreis und Pforzheim in den Bundestag einziehen. Dies wird er nur schaffen, wenn ihm die Menschen im Wahlkreis am 26. September erneut das Vertrauen mit der Erststimme aussprechen. Seine Mitbewerberin von der SPD ist darauf nicht angewiesen, weil sie über die Parteiliste der SPD ohnehin in das Bundesparlament kommen wird – „im bequemen Schlafwagen nach Berlin“, wie ein Teilnehmer der Stadtwanderung anmerkte: „Die braucht unsere Stimme dafür ja gar nicht“.
Für die Unterstützung von Krichbaum und der CDU warb auch Stadtverbandsvorsitzender Bernd Vogt, der den in Pforzheim wohnenden Gast im Namen der Anwesenden begrüßte: „Auf Gunther Krichbaum ist Verlass – wenn wir Knittlingerinnen und Knittlinger unseren Abgeordneten brauchen, ist er zur Stelle“. In den vergangenen Jahren habe Krichbaum besonders viel für Knittlingen erreichen können – so sei es ganz besonders seinem Einsatz zu verdanken, dass erhebliche Summen aus dem Bundeshaushalt in die Fauststadt fließen: Rund neun Millionen Euro für den Breitbandausbau, etwa 1,8 Millionen für die Generalsanierung des Knittlinger Freibades sowie 100.000 Euro für die Renovierung der Knittlinger Sankt Leonhardskirche und 35.000 Euro für das „Kirchle“ in Hohenklingen, wie es von den Einheimischen liebevoll genannt wird. „Das sind richtige Brocken – die Sanierung des Freibades bekämen wir ohne das Geld aus Berlin finanziell nicht hin“, so Bernd Vogt, der auch die siebenköpfige Gemeinderatsfraktion der CDU leitet. Gerade aufgrund dieser, für Knittlingen so wichtigen Verbindung nach Berlin warb Bernd Vogt eindringlich um die Erststimme für Krichbaum.
Krichbaum ergänzte, dass die Bundesgelder für schnelles Internet in der Fauststadt dieser Tage vom Land Baden-Württemberg um weitere acht Millionen Euro aufgestockt worden seien, sodass dem Breitbandausbau nichts mehr im Wege stehen dürfte: „Schnelles Internet ist für viele kleine und mittelständische Betriebe oder auch freie Berufe, die hohe Übertragungsraten brauchen, ein extrem wichtiger Faktor für Ansiedlung und wirtschaftlichen Erfolg – auch in den Ortsteilen von Knittlingen“. Wirksamen Klimaschutz könne es nur mit einer florierenden Wirtschaft geben, in der die Arbeitsplätze sicher seien. „Wir brauchen beides: energischen Klimaschutz mit Herz und Verstand und gute Einkommen für die Menschen“, sagte Krichbaum. In einer Zeit, in der die Geldentwertung vielen Menschen das Ersparte mindere, seien Steuererhöhungen und immer mehr Staatsschulden der falsche Weg, so Krichbaum, der mit dieser Aussage vor einem rot-rot-grünen Linksbündnis in der Regierung warnte: „Die SPD und ihr Spitzenkandidat schließen das ausdrücklich als Möglichkeit einer SPD-geführten Regierung mit ein“. Wer die „Linke“ und damit die SED Nachfolgepartei in der Regierung und damit einen deutlichen Linksruck der Republik verhindern wolle, müsse für die Union stimmen.
Bei der Stadtwanderung wurden um die zehn Stationen angesteuert – Bernd Vogt und die anwesenden Gemeinderatsmitglieder der CDU brachten Gunther Krichbaum und alle, die mitwanderten, auf den neuesten Stand der Knittlinger Kommunalpolitik. Los ging es mit einem kurzen Aufenthalt vor dem Flippers-Museum in der Marktstraße, anschließend führte der Weg zum historischen Steinhaus in den Pfleghof. Hier konnten Bernd Vogt und CDU-Kreisrat Martin Reinhardt darauf verweisen, dass das bestehende Brandschutzproblem nunmehr mit dem Kauf eines direkt angrenzenden Gebäudes gelöst werden kann und das Steinhaus dann hoffentlich wieder voll genutzt werden könne. Auch die weitere Nutzung der Kelter, des Faust-Geburtshauses mit geplanter Gastronomie sowie das Jubiläum „40+1“ des Faustmuseums am kommenden Samstag, waren Thema des Rundgangs. Am ehemaligen Bauhofgelände gab Vogt und Reinhardt dem Wunsch der CDU-Gemeinderatsfraktion Ausdruck, dass dort ein Bürgerpark realisiert werden kann, um eine Begegnungsfläche für die Menschen in Knittlingen zu schaffen.
Die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Anbringung von Videokameras zur Verhinderung von weiterem Vandalismus am Busbahnhof wurde von den CDU-Gemeinderäten ebenso umterstützt wie der Wunsch einiger Anwesender, die Ausstattung der Knittlinger Schule weiter auf einem guten Niveau zu halten; das freute natürlich auch den ehemaligen Rektor Roland Evers, der beim Rundgang mit von der Partie war. Bei der Station Schwimmbad oder vielmehr Baustelle Schwimmbad gab es spontanen Applaus der Versammelten, als Bernd Vogt nochmals Gunther Krichbaums Hilfe bei der Werbung von Bundesgeldern für die Sanierung erwähnte. Am Sportplatzgelände, für dessen Erneuerung ebenfalls ein Zuschuss nach Knittlingen fließt und der Festhalle, deren Zukunft noch in den Sternen steht, fand der kommunalpolitische Teil des Krichbaum-Besuches seinen Abschluss.
Anschließend ging es wieder zu „Reinhardts Alter Feuerwache“, wo der Rundgang seinen Ausklang fand. Gunther Krichbaum verabschiedete sich nach etlichen Gesprächen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rundgangs und bat alle darum, bis zum Wahltag engagiert für die CDU zu werben: „Es sind noch mehr als drei Wochen bis zu Wahl. Entschieden ist noch gar nichts – aber wir müssen kämpfen, und das können wir“.
Bernd Vogt
Franktionssprecher der CDU-Fraktion

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